Die Schematherapie ist eine moderne Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, in der Verhaltensmuster angeschaut und verändert werden können. Dabei wird auf emotionale und gedankliche Bereiche in der Lebensgeschichte eingegangen.

In der Schematherapie werden hilfreiche und weniger hilfreiche Anteile bei sich erkannt und die gesunden Anteile gestärkt. Dabei geht es darum, Emotionen und Bedürfnisse anzunehmen und einen guten Umgang mit ihnen zu entwickeln. Weiterführend ist dabei die Arbeit mit dem „inneren Kind”. Es wird herausgearbeitet, wie ein „gesunder erwachsener Anteil” gefördert werden kann.

Selbstwertreduzierende Anteile oder wenig zielführende Verhaltensweisen werden identifiziert und andere hilfreichere Verhaltensweisen werden entwickelt und eingeübt.

„Patienten schätzen diese Arbeitsweise oft sehr, weil sie das Gefühl haben, damit am ‘eigentlichen Kern’ ihrer Probleme zu arbeiten.” *

* aus Literaturtip: „Andere Wege gehen”
von Jacob, van Genderen und Seebauer,
Beltz-Verlag, 2011

Weitere Literatur:

„Raus aus den Lebensfallen”
von Eckhard Roediger, Junfermann Verlag 2010

„Sein Leben neu erfinden”
von Jeffrey Young & Janet Klosko, Junfermann Verlag 2008

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